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Schmackhaft und gesund

Mit dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg kann man der Natur wieder ein Stück näher kommen und die Wirkungen der Pflanzen neu schätzen und würdigen lernen.

Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung und Monat eine Heilpflanze detailliert vorgestellt. Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird.

Die jeweilige Heilpflanze des Monats wird im Kurs probiert und mit Blick auf ihre medizinische, kosmetische und kulinarische Applikation gemeinsam verarbeitet.

Aktuelle Termine

ThemaWochentagDatumUhrzeit
ChristroseDienstag14. Januar 202019:00-21:00 Uhr
EfeuDienstag11. Februar 202019:00-21:00 Uhr
BirkeDienstag10. März 202019:00-21:00 Uhr
VogelmiereDienstag12. Mai 202019:00-21:00 Uhr
ErkältungswildkräuterMontag05. Oktober 202019:00-21:00 Uhr
Räuchern mit einheimischen KräuternDienstag17. November 202019:00-21:00 Uhr

14.01.2020 (Di)│19:00-21:00 Uhr │Fortbildung

Kräuterseminar zum Thema "Christrose"

Die Christrose (helleborus niger), auch Schneerose genannt, besitzt die ganz besondere und ungewöhnliche Eigenschaft mitten im Winter zu blühen, wenn die Natur im Winterschlaf liegt, da trotzt sie sogar Eis und Schnee. Deshalb zieht sie seit altersher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich, die von dieser einzigartigen Erscheinung unserer Pflanzenwelt schon vor langer Zeit fasziniert waren. Die Christrose ist eine uralte Heil- und Zauberpflanze Europas. So ist es dokumentiert, daß ihr Gebrauch als Heilpflanze bis ins 14. Jahrhundert vor Christi Geburt zurück geht. Da wir heute aber wissen, dass die Pflanze stark giftig ist, wird sie nur noch in potenzierter Form als homöopathisches Heilmittel verwendet. Hier wird sie sogar als Heilmittel bei schweren Erkrankungen und bei seelischen Problemen eingesetzt. Mit ihrer schönen Blüte ist sie eine typische Winterblume, verbunden mit dem Weihnachtsfest kennen wir sie als Zierde auf Weihnachtskarten, Geschenkpapier und vieles mehr. Im winterlichen Garten oder in der freien Natur scheint sie uns Hoffnung zu geben, indem sie ihre zarten Blüten in der kalten, dunklen Jahreszeit öffnet. In dem langen Zeitraum, in dem die Menschen sich mit dieser wunderbaren Pflanz beschäftigen, sind viele Geschichten, Legenden und Märchen entstanden, nicht zuletzt auch Erfahrungen mit den starken Kräften dieser Heilpflanze. 

Treffpunkt: Zehntscheune, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Kräuterpädagogin Christel Trost, Altenkirchen.  Altersgruppe: ab 16 Jahren. Kosten: 12,50 € pro Person. Mitzubringen sind Tasse/Glas, Schälchen, Teelöffel und Kuchengabel. Anmeldung erforderlich unter 06381/8429 oder burg-lichtenberg@remove-this.kv-kus.de.

11.02.2020 (Di)│19:00-21:00 Uhr │Fortbildung

Kräuterseminar zum Thema "Efeu"

EFEU- (hedera helix). Viele Menschen gehen heute gedankenlos mit dem schönen Efeu um, doch er bietet mit seiner späten Blüte im Herbst nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, sondern er wurde bereits seit der Antike als vielseitiges Heil- und Schmerzmittel eingesetzt.  Damals verwendete man sogar Wurzeln und Früchte der Pflanze, heute vorwiegend die Blätter. Heute kennen wir Efeu besonders als Mittel bei Erkältungen, Erkrankungen der Atemwege sowie bei akuten und chronischen Entzündungen. Seine Wirksamkeit ist mittlerweile auch durch Studien belegt. Seine Heilkraft verdankt er vorwiegend den darin enthaltenen Saponinen, hier Hederasaponin, diesen sagt man auch antibiotische Eigenschaften und eine Hemmwirkung gegen Pilze und Bakterien nach. Eine vielseitige Anwendung von Efeu als Heilmittel kennt man in der Homöopathie, auch wegen seines Gehaltes an Jod. Aus der Efeupflanze lassen sich sogar Waschmittel und Kosmetika herstellen. Efeu gilt darüber hinaus als Wahrzeichen des ewigen Lebens, der Liebe und der Treue. Er ist aber auch das Gewächs der Musen - so kennen wir efeubekränzte Dichter in der Kunst. In der Volksheilkunde wird Efeu als Tee bei diversen Beschwerden wie Rheuma, Gicht, Hautunreinheiten und Gallebeschwerden verwendet. 

Treffpunkt: Zehntscheune, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Kräuterpädagogin Christel Trost, Altenkirchen.  Altersgruppe: ab 16 Jahren. Kosten: 12,50 € pro Person. Mitzubringen sind Tasse/Glas, Schälchen, Teelöffel und Kuchengabel. Anmeldung erforderlich unter 06381/8429 oder burg-lichtenberg@remove-this.kv-kus.de.

10.03.2020 (Di)│19:00-21:00 Uhr │Fortbildung

Kräuterseminar zum Thema "Birke"

Seit langer Zeit ist die Birke den Menschen ein Symbol für den Frühling und den Neubeginn. Sie wird auch Frühlingsbaum genannt, denn ihre weiße Rinde leuchtet auch an grauen Tagen weithin. In Liedern und Gedichten haben die Menschen ihre Wertschätzung für diesen schönen, anmutigen Baum zum Ausdruck gebracht. Sie ist eine Pionierpflanze, die überall dort wächst, wo viel Sonnenlicht ist und die mit jeder Bodenbeschaffenheit zurechtkommt. Auf Island und Grönland waren Birken früher einmal die einzigen Bäume. Die Birke hat einen sehr aktiven Wasserhaushalt, da ihre Wurzeln nahe der Erdoberfläche liegen und sie deshalb viel Wasser zur Verfügung hat. Damit sie nicht zu viel Wasser durch Verdunstung verliert, schützt ihre weiße Rinde sie vor Erwärmung. Heilkundlich gesehen ist die Birke auch mit dem Wasserhaushalt des Menschen verbunden, sie regt Blase und Nieren an und wirkt so unterstützend bei Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Arthritis u.a. Seit vielen Generationen begleitet die Birke den Menschen im Alltagsleben - ganz präsent zum Beispiel als Maibaum am 1. Mai - in vielerlei Bereichen. Nicht nur die Nutzung des hellen, leichten Holzes, aus dem man früher traditionell auch Kinderwiegen baute, sondern auch Blätter, Rinde, Knospen stellt die Birke uns bereit, um sie für medizinische, kulinarische und kosmetische Zwecke zu nutzen. Mit ihrer anmutigen Gestalt, den im Wind wehenden Zweigen erinnert sie per se an den Frühling. In der Tat lassen sich aus der Birke wirksame Mittel für eine Frühjahrskur herstellen, die uns nach einem langen Winter wieder aufbauen und dabei helfen, die Müdigkeit zu vertreiben. Ihre Heilstoffe bilden zusammen eine gelungene Komposition, die belebend und reinigend auf den menschlichen Körper wirkt. Sprichwörtlich könnte man die Frühjahrsmüdigkeit dann mit einem aus Birkenholz und Reisig gebundenen Besen aus dem Haus hinausfegen. In Notzeiten, wenn einmal die Wintervorräte nicht ausreichten, half die Birke mit dem nährstoffreichen Kambium unter der Rinde, das Überleben zu sichern. 

Treffpunkt: Zehntscheune, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Kräuterpädagogin Christel Trost, Altenkirchen.  Altersgruppe: ab 16 Jahren. Kosten: 12,50 € pro Person. Mitzubringen sind Tasse/Glas, Schälchen, Teelöffel und Kuchengabel. Anmeldung erforderlich unter 06381/8429 oder burg-lichtenberg@remove-this.kv-kus.de.

12.05.2020 (Di)│19:00-21:00 Uhr │Fortbildung

Kräuterseminar zum Thema "Vogelmiere - stellaria media"

Die Vogelmiere ist ein eher unscheinbares Kräutlein, das mit seinen dünnen Stengeln Rosetten bildet, die sich mit kriechendem Wuchs leicht teppichartig ausbreiten, wenn ihm die Bodenbeschaffenheit gefällt. Daher kennt es so mancher Gärtner/in, wenn es als unliebsames Unkraut aus den Beeten entfernt wird. Dazu ist es aber viel zu schade, denn es hat viele interessante Eigenschaften, die in der Küche und der Naturheilkunde von Nutzen sein können. Als robustes einheimisches Wildkraut ist es das ganze Jahr über präsent, sogar im Winter überdauert es und steht uns mit frischem Grün für die Küche und Heilkunde zur Verfügung. Mit seinen kleinen weissen Blütchen erinnert es tatsächlich an kleine Sterne. Die Pflanze lässt sich leicht in der Küche integrieren, sie ist schmackhaft und mild im Aroma. Dazu bietet die Wildkräuterküche leckere Rezepte. Gleichzeitig bietet sie in der Pflanzenheilkunde ein interessantes Spektrum als Heilmittel wie z.B. in Form von Tee, Umschlägen und Salben. Dabei geht seine Heilwirkung über einen weiten Bereich wie z.B. Erkältungen, Rheuma, Ekzemen und vieles mehr. 

Treffpunkt: Zehntscheune, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Kräuterpädagogin Christel Trost, Altenkirchen.  Altersgruppe: ab 16 Jahren. Kosten: 12,50 € pro Person. Mitzubringen sind Tasse/Glas, Schälchen, Teelöffel und Kuchengabel. Anmeldung erforderlich unter 06381/8429 oder burg-lichtenberg@remove-this.kv-kus.de.

05.10.2020 (Mo.) │ 19.00-21:00 Uhr │Fortbildung

Kräuterseminar zum Thema "Erkältungswildkräuter"

Der Herbst und Winter sind die klassischen Erkältungsjahreszeiten. Es müssen nicht immer gleich Antibiotika oder andere chemische Mittel mit vielen Nebenwirkungen eingesetzt werden. Lernen Sie hier, wie sie selbst viele Symptome sanft und wirkungsvoll behandeln können. In einem kleinen Skript sind für sie alle besprochenen Pflanzen und deren Anwendung für zuhause zusammengetragen. Bitte eine Tasse mitbringen.

Treffpunkt: Hufeisenturm, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Wildkräuterfachfrau, Dipl. Umweltwissenschaftlerin Vanessa Zürrlein, Kirrweiler. Altersgruppe: ab 12 Jahren. Kosten: 11,00 € pro Person.  Anmeldung erforderlich unter 06381/8429. Weitere Informationen unter 0151/65135195 oder nessi.zuerrlein@remove-this.web.de.

17.11.2020 (Di.) │ 19.00-21:00 Uhr │Fortbildung

Räuchern mit einheimischen Kräutern

Schon seit der Beherrschung des Feuers wurden die besonderen Inhaltsstoffe der Pflanzen für heilende, desinfizierende, reinigende und spirituelle Anwendungen genutzt. Diese Räucherungsart, die im Gegensatz zum Räuchern mit Lebensmitteln in Vergessenheit geraten ist, wird anschaulich in einem theoretischen und praktischen Teil des Seminars vermittelt. Ein kleines Skript ist inklusive. Bitte Tassen mitbringen.

Treffpunkt: Hufeisenturm, Burg Lichtenberg (Pfalz). Leitung: Wildkräuterfachfrau, Dipl. Umweltwissenschaftlerin Vanessa Zürrlein, Kirrweiler. Altersgruppe: ab 12 Jahren. Kosten: 11,00 € pro Person.  Anmeldung erforderlich unter 06381/8429. Weitere Informationen unter 0151/65135195 oder nessi.zuerrlein@remove-this.web.de.

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